GRIPPESCHUTZ – alle Jahre wieder –

GRIPPE
Alle Jahre wieder….

… die Tage werden kürzer und kühler und der Beginn der Grippesaison steht vor der Tür.

Lassen Sie sich von ihrer Hausarztpraxis rüsten… denn eine Grippe ist keine Erkältung, auch wenn die Symptome ähnlich erscheinen.

Die Grippe wird durch Influenzaviren hervorgerufen und geht mit einem richtigen Krankheitsgefühl einher – typisch:

  • Plötzlicher Beginn mit hohem Fieber
  • trockener Husten
  • Halsschmerzen
  • Heftige Kopf,- Glieder und Muskelschmerzen

In unkomplizierten Fällen dauert sie 5-7 Tage, jedoch kann es zu lebensbedrohlichen Komplikationen kommen wie z. B. einer Lungenentzündung oder Herzmuskelentzündung.

Seien Sie gewappnet!

In höherem Lebensalter nimmt die Fähigkeit ihres Immunsystems ab. Chronische Erkrankungen wie Diabetes mellitus, koronare Herzerkrankungen und Lungenerkrankungen begünstigen einen schwereren Verlauf von Infektionskrankheiten.

Andere Risikogruppen sind:

  • Bewohner von Alten,- und Pflegeheimen
  • Menschen mit Leber- und Nierenerkrankungen
  • mit chron. neurologischen Erkrankungen wie z.B. Multiple Sklerose
  • mit angeborenen oder erworbenen Immundefekten
  • HIV-Infizierte
  • medizinisches Personal
  • Personen in Einrichtungen mit umfangreichem Publikumsverkehr
  • Schwangere

Da sich das Virus jedes Jahr leicht verändert, wird der Impfstoff entsprechend angepasst. Der tetravalente Impfstoff der aktuellen Saison 2019/2020 ist da!

Der Impfschutz benötigt etwa zwei Wochen bis er vollständig aufgebaut ist.

Die Nebenwirkungen sind gering: Eine leichte Rötung und geringe Schmerzen an der Einstichstelle, sowie leichte Abgeschlagenheit und eine geringe Erhöhung der Körpertemperatur sind möglich und halten nicht länger als zwei Tage an.

Und – NEIN – eine Grippeimpfung kann keine Grippeerkrankung hervorrufen, denn der Impfstoff enthält keine vermehrungsfähigen Erreger!!!

Die Kosten einer Grippeimpfung werden von den Krankenkassen übernommen. Bringen Sie Impfbuch mit und nutzen gleich die Gelegenheit, ihren gesamten Impfschutz überprüfen zu lassen.

Wir impfen ab dem 1.10.2019 und freuen uns auf Sie !

Ihr Praxisteam

J1 – wie cool ist das denn? Vorsorgeuntersuchung für Jugendliche

Aus den Kinderschuhen gewachsen und auf dem Weg zum Erwachsenwerden!

Viele Fragen , die dich beschäftigen?

Du magst nicht mit deinen Eltern darüber sprechen?

Dann vereinbare einen Termin zur J1 bei einem Arzt deines Vertrauens- es muss nicht mehr dein Kinderarzt sein – denn den kannst du alles fragen und alle Probleme besprechen!!!

J1 – die wichtige Vorsorgeuntersuchung für jugendliche Teenager

Die Vorsorgeuntersuchung J1 ist der erste und einzige Gesundheits-Check-up für Jugendliche zwischen dem 12. und 15. Lebensjahr, den die Krankenkassen übernehmen.

In diesem Alter gehen die Jugendlichen nur sehr selten zum Arzt. Ihr Körper unterliegt jedoch zahlreichen , tiefgreifenden Veränderungen. Entstehende Erkrankungen und Fehlentwicklungen lassen sich bei frühzeitiger Erkennung noch auffangen bzw. korrigieren.

In unserer Praxisgemeinschaft führen alle Ärzte diese Untersuchung durch.

Das umfasst die Untersuchung:

– körperliche Untersuchung zur frühzeitigen Erkennung von Erkrankungen, Allergien
– Hörtest, Sehtest, Blutdruckmessung, Bestimmung von Größe und Gewicht , Urinuntersuchung,, bei Bedarf Blutuntersuchung,
– Aufklärung über die Entwicklung und Funktionsweisen des eigenen Körpers in der
Pubertät
– Beurteilung deiner psychischen und seelischen Verfassung ( Einsamkeit, Mobbing)
– Klärung von Fragen über Lebensführung, Alkohol-und Drogenkonsum,
Ernährung, Sport und beginnende Sexualität
– Klärung der körperlichen Eignung bei der späteren Berufswahl
– Hilfe bei etwaigen Problemen in der Schule und in familiären Situationen
– Kontrolle deines Impfstatus, ggf Durchführung von Impfungen, die noch erforderlich sind

Wenn du es möchtest, kannst du den Arzt allein aufsuchen, das Gespräch ist vertraulich!

Deine Eltern können, müssen dich jedoch nicht begleiten, wenn es dir lieber ist, mit dem Arzt deines Vertrauens allein zu sprechen.

Sollte sich jedoch bei der Untersuchung herausstellen, das eine Behandlung erforderlich ist, müssen deine Eltern dem zustimmen.

Magst du nicht allein zu uns kommen, bring gern auch einen Freund/Freundin mit.

Worauf wartest du? Ruf uns an und vereinbare einen Termin, damit sich dein Arzt auch richtig viel Zeit für dich nehmen kann. Und vergiss nicht, deinen Impfausweis und die Versicherungskarte mitzubringen

„MAGEN-DARM“ … !?!

Ursachen:
Meist sind Viren die Verursacher von Magen-Darm-Infekten, verbreitet durch Tröpfcheninfektion.
Das geschieht nicht nur direkt von Mensch zu Mensch, sondern auch über Türklinken, Haltegriffe (zum Beispiel in den öffentlichen Verkehrsmitteln), Treppengeländer und alle Gegenstände, die
von vielen Menschen angefasst werden. Seltener sind hierzulande bakterielle Infektionen durch verunreinigte oder verdorbene Speisen („Was Falsches gegessen…“)

Symptome:
Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen und Durchfall, manchmal mit Fieber

Therapie:
Erbrechen und Durchfall dienen dem Körper dazu, die Krankheitserreger zu entfernen.
Diese Selbstreinigung sollte man durch schonende Kost unterstützen
und nur in Ausnahmefällen medikamentös unterdrücken.

Daher sollte man in den ersten 6 bis 12 Stunden nichts essen und nur die verloren gehende Flüssigkeit und die Mineralien ersetzen durch:

  • Kamillen-, Fenchel-, Kümmel- oder Schwarztee, evtl. gesüßt mit Traubenzucker und Zusatz von 1 gestrichenen Teelöffel Kochsalz pro Liter (auf keinen Fall mehr!)
  • Mineralwasser OHNE Kohlensäure
  • Mineralmischungen aus der Apotheke: Oral Pädon oder Elotrans

 

Wenn gar nichts „drin bleiben“ will, kann man die Übelkeit bekämpfen mit Diphenhydramin-Dragees oder Zäpfchen, z.B. als Vomex A frei verkäuflich in der Apotheke. Sollte auch das nicht funktionieren, ist die Vorstellung beim Arzt erforderlich, um Austrocknung zu vermeiden, insbesondere bei Kleinkindern.

Wenn der Flüssigkeitsersatz vertragen wurde, kann man mit dem vorsichtigen Kostaufbau beginnen, nach und nach:

  • Salzstangen, Zwieback, Toast, trockene „Schrippe“, Knäckebrot
  • Salzkartoffeln ohne Fett mit gedünsteten Möhren
  • Geriebener Apfel, Banane
  • Mager(!)-Joghurt mit Traubenzucker (ohne Fruchtzusatz)
  • Magere gekörnte Brühe (keine fette Hühnerbrühe!) evtl. mit Reis oder
    eifreien Nudeln

In den ersten Tagen:

KEIN FETT,  KEINE MILCH,  KEIN ZUCKER,  KEIN EI,  KEIN EIS

Wer sich an diese Regeln hält, wird sich nach 3 bis 5 Tagen sicher schon besser fühlen.

Sollte die Erkrankung länger als 7 Tage anhalten, oder Blutbeimengung bei Erbrochenem oder Durchfall bemerkt werden, bitte den Arzt konsultieren!

Bei Hinweisen auf eine Infektion durch Nahrungsmittel oder eine epidemieähnliche Ausbreitung
wird der Arzt eine Stuhlprobe veranlassen.

In der Regel sind die bei uns auftretenden Magen-Darm-Infekte unangenehm, aber völlig harmlos.
Nur bei kleinen Kindern und älteren Menschen sollte man die Gefahr der Austrocknung ernst nehmen.

 

Wie kann man sich schützen?
Wichtigste Vorsorgemaßnahme ist das Händewaschen (mit Seife!),
vor dem Essen, nach dem Toilettengang, immer, wenn man nach Hause komm.

Außerdem sollte man sich möglichst nicht in Gesicht und Augen fassen, um etwa
an den Händen befindliche Krankheitserreger nicht an die Schleimhäute zu bringen.

Das gilt übrigens auch für Erkältungskrankheiten und die Grippe!

Frühlingsspeck – wie geht er weg?

Ein schöner Winter: Man trifft sich, sitzt viel, isst gut und greift auch mal zu Wein, Bier und/oder zu Süßigkeiten.
Mit den ersten kräftigen Sonnenstrahlen regt sich bald das Gefühl:
Wie kriege ich die Schlacken oder das angefutterte Gewicht wieder weg?
Was ist das überhaupt: Schlacken? Winterdepression?

Diese Begriff umfassen eine Menge: Gelenke, die lange nicht ordentlich geübt wurden, Blutfette, an denen man den Genuss der letzten Wochen ablesen kann, Blutzuckerwerte bei Stoffwechsel-Gestörten. Seelisch quält die latente Müdigkeit, die mit sonnenarmen, kurzen Tagen einhergeht. Und die Anpassung des Kreislaufs an größere Leistungen fällt schwer. Jeder möchte fit sein für den anstehenden Frühling, der schon zu erahnen ist. Weiterlesen